PRODUKTION

Der YELLOW SPEAR wird in der ghanaischen Hauptstadt Accra in der Nähwerkstatt von Alive & Kicking Ghana unter fairen Arbeitsbedingungen produziert. Doch was bedeutet „fair“?

Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern hat Alive & Kicking eine Satzung für faire Beschäftigung erarbeitet und umgesetzt. Die Satzung beinhaltet unter anderem eine Vereinbarung zur Nicht-Diskriminierung, zur Gender-Gleichstellung, zur Inklusion von Menschen mit Behinderung und zur Versammlungsfreiheit bzw. Mitgliedschaft in Gewerkschaften.

Die Mitarbeiter erhalten eine faire Bezahlung, die für Männer und Frauen gleich ist und generell immer über dem Mindestlohn liegt. Kinderarbeit findet nicht statt, was unter anderem dadurch gewährleistet wird, dass auf die Möglichkeit der ‚Heimarbeit‘ verzichtet wird.

Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen haben außerdem das Recht zur Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. Die Satzung enthält darüber hinaus Bestimmungen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, sowie zur Transparenz und zum Einbezug der Angestellten in unternehmerische Entscheidungsprozesse.

Obwohl die Alive & Kicking-Satzung für faire Beschäftigung in den sozialen Unternehmen auf den Grundsätzen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie den 10 Prinzipien des Fair-Trade der World Fair Trade Organisation (WFTO) basiert, trägt der YELLOW SPEAR kein Fair-Trade-Siegel – warum nicht?

Durch ihr Mitbestimmungsrecht haben sich die Angestellten bisher gegen eine Lizenzierung entschieden, unter anderem weil eine Zertifizierung und Lizenzierung zusätzliches Geld kostet und die Entscheidungsfreiheiten im Unternehmen limitiert.
Im Gegensatz zu einigen Herstellern von Fair Trade lizenzierten Produkten verpflichtet sich Alive & Kicking als soziales Unternehmen zu ganzheitlich fairer Herstellung und setzt dies nicht nur bei einzelnen Teilproduktionen um.

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